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SUMMARY:Die Welt im Sucher
DESCRIPTION:Tickets gibt es nur über die Website von Michael Martin\n\nMichael Martin: Die Welt im Sucher – Abenteuer Fotografie\n \nMichael Martin gehört zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands. Seine Vorträge\, Bücher und Filme haben ihn berühmt gemacht. In diesem Vortrag blickt Michael Martin auf 40 Jahre Fotografie zurück\, in denen er zunächst die Sahara\, dann die Wüsten Afrikas und schließlich die Wüsten der Erde bereiste. Nach fast 300 Wüstenreisen wandte er sich der Arktis und Antarktis zu und erreichte den Nordpol und Südpol. Seit 2017 widmet er sich seinem bislang größten Projekt\, einem Portrait des Planeten Erde. \nIn seinem Live-Vortrag zeigt Michael Martin nicht nur seine besten Bilder\, sondern erzählt vor allem die Geschichten hinter diesen oft sehr bekannten Fotos. Dabei spannt er den Bogen von den Anfängen in den 70er Jahren über die Ära der Diafotografie bis zur heutigen\, weltweiten Arbeit mit modernsten Digitalkameras und Fotodrohnen. Michael Martin setzt in seinem Vortrag auf die Kraft der Bilder und sein Talent\, spannend und leidenschaftlich zu kommentieren. \n\nEinlass 13:30 Uhr\nBeginn 14:00 Uhr\n\nSitzveranstaltung\n\n 
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SUMMARY:Planet Wüste
DESCRIPTION:Tickets gibt es nur über die Website von Michael Martin\n\n\n\nAls ich als vierzehnjähriger Schüler in klaren Nächten durch das Okular meines selbstgebauten Newton-Spiegelteleskops den Planeten Mars beobachtete\, konnte ich nicht nur Strukturen auf seiner rötlichen Oberfläche erkennen\, sondern erkannte auch deutlich die beiden Polkappen. Ich stellte mir bildhaft die lebensfeindlichen Verhältnisse auf dem roten Planeten vor. Die Bilder der 1976 auf dem Mars gelandeten Viking-Sonden bestätigten meine Vorstellungen vom Mars. Sie zeigten faszinierende Wüstenlandschaften. \nAls Siebzehnjähriger fuhr ich dann mit meinem Freund Achim Mende auf einem Mofa mit Fernrohren im Gepäck von Bayern aus bis an den Rand der Sahara\, um im Süden Marokkos die Objekte des Südsternhimmels beobachten zu können. Südlich der Oase Erfoud stand ich am Rand des Erg Chebbi und war völlig fasziniert von der Weiten der Sahara. So hatte ich mir die Marsoberfläche immer vorgestellt! Ich realisierte\, dass auch die Erde ein Wüstenplanet ist. Von da an ließen mich die Wüsten der Erde nicht mehr los. \nFast die Hälfte der Landoberfläche werden von Trockengebieten\, Kältewüsten und Eiswüsten eingenommen. Während die Kälte- und Eiswüsten jenseits der beiden Polarkreise zu finden sind\, ziehen sich die Trockengebiete in zwei Gürteln entlang der beiden Wendekreise um die Erde. \nDie Idee dieses Projektes ist\, diese vier Extremzonen der Erde miteinander zu vergleichen\, Parallelen aufzuzeigen und auf Unterschiede hinzuweisen. Ich folge hierbei einem klassischen geografischen Ansatz\, der zonalen Einteilung der Erde\, die letztlich auf den unterschiedlichen Einstrahlwinkel der Sonne zurückgeht. \nSo ergibt sich eine Einteilung in Arktis\, die Wüsten der Nordhalbkugel\, in die Wüsten der Südhalbkugel und in die Antarktis. Ich stelle 26 Regionen in diesen Extremzonen der Erde vor und versuche aus diesen Mosaiksteinen ein möglichst umfassendes Bild des Wüstenplaneten Erde zu schaffen. \nDie Bilder entstanden auf vierzig Reisen\, die ich zwischen 2009 und 2015 durchgeführt habe. Es waren angenehme Reisen darunter\, aber auch schwierige Touren und Expeditionen in die entlegensten Winkel unserer Erde. Immer wieder bin ich voller Elan und Begeisterung mit meiner Kamera losgezogen und war offen für alles\, was mich zwischen Nordpol und Südpol erwartete. Reisezeitpunkt und Verkehrsmittel passte ich den Verhältnissen vor Ort an\, meine Reisepartner waren je nach Ziel und Reise meine Freunde Jörg Reuther\, Thilo Mössner\, Ralf Leistl und meine Frau Elly. Meist waren wir zu zweit unterwegs\, oft auch dritt\, manchmal zog ich alleine los. \nIch bin auf diese vierzig Reisen den unterschiedlichsten Menschen begegnet und machte fast immer gute Erfahrungen. Ich wurde in Nomadenzelte\, Hütten und Jurten eingeladen\, nach allen Kräften unterstützt\, vor Gefahren bewahrt und mit lokalen Informationen versorgt. Diesen Menschen bin ich zu großem Dank verpflichtet. \nWüsten und Polarregionen bringen es mit sich\, dass ich oft tagelang keinem Menschen begegnet bin\, dennoch war ich nie einsam und verloren. Vielmehr fühlte ich mich eins mit der grandiosen\, unberührten Natur und genoss es\, die Elemente hautnah zu spüren. Ich liebte es\, meine Eindrücke und Erlebnisse mit der Kamera einzufangen. Die Aussicht auf besondere Bilder hat mich auf die höchsten Dünen klettern und in die tiefsten Gletscherhöhlen kriechen lassen. Ich bin aber nicht nur als Fotograf um die Welt gereist\, sondern auch als Geograph\, der versuchte\, Zusammenhänge zu erkennen und die Natur zu verstehen. So individuell die Erkenntnisse auch waren\, ich versuchte immer\, sie in einen größeren\, globalen Zusammenhang zu stellen. \nIm Lauf der Arbeit an diesem Projekt wurde mir bewusst\, dass die Phänomene Wüste und Eis nicht auf unsere heutige Erde beschränkt sind. Ich erfuhr\, dass die Erde in früheren Erdzeitaltern zeitweise fast komplett vereist war\, in anderen Zeiten sich globale Wüsten ausbreiteten. Außerdem wurde mir bewusst\, dass Wüste und Eis im ganzen Sonnensystem zu finden sind\, so dass ich mich entschloss\, Multivision und Buch mit einer Reise durch das Sonnensystem zu beginnen\, bevor ich Sie einlade\, mit mir viermal um die Erde zu reisen. \n\n\nEinlass 16:30 Uhr\nBeginn 17:00 Uhr\n\nSitzveranstaltung\n\n  \n    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren  Video laden   YouTube immer entsperren
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